Die Haltung großer Tiere stellt Halterinnen und Halter immer wieder vor Herausforderungen, besonders wenn es um die Fütterung geht. Wer Pferde, Schafe oder Rinder hält, weiß, wie wichtig es ist, die Tiere sicher und gleichzeitig effizient zu versorgen. Dabei spielt die Auswahl der richtigen Futterraufe eine zentrale Rolle, denn sie beeinflusst nicht nur die Fresshaltung der Tiere, sondern auch die Hygiene und den Futterverlust.
Doch welche Modelle eignen sich am besten für große Tiere? Und worauf sollte man bei der Auswahl besonders achten? In diesem Beitrag geben wir einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Kriterien und zeigen, welche Varianten für verschiedene Tierarten sinnvoll sind.
Warum die richtige Futterraufe entscheidend ist
Die Fütterung großer Tiere ist eine tägliche Aufgabe, die Zeit und Mühe kostet. Um den Arbeitsaufwand zu reduzieren und gleichzeitig die Futteraufnahme zu optimieren, lohnt es sich, in eine gut durchdachte Lösung zu investieren. Eine geeignete Raufe gewährleistet, dass die Tiere sicher fressen können, ohne sich zu verletzen oder Futter zu verschwenden.
Besonders Pferde und Rinder sind kräftige Tiere, die mit ihrer Kraft auch weniger stabile Konstruktionen schnell beschädigen können. Schafe hingegen neigen dazu, Futterreste zu verschmutzen, wenn die Raufe nicht optimal aufgebaut ist. Die richtige Wahl hängt also stark von der Tierart und dem Einsatzzweck ab.
Wichtige Kriterien für die Auswahl
Damit die Raufe langfristig hält und ihren Zweck erfüllt, sollten verschiedene Aspekte berücksichtigt werden:
1. Material:
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Metall: Robust und langlebig, aber kann bei unsachgemäßer Nutzung rosten.
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Holz: Natürlich und nachhaltig, muss jedoch regelmäßig gepflegt werden.
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Kunststoff: Leicht und rostfrei, allerdings nicht so stabil wie Metall.
2. Bauweise:
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Rundraufen: Für Pferde und Rinder ideal, da die Tiere von allen Seiten fressen können.
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Heuraufen mit Dach: Schützen das Futter vor Regen und Schnee, besonders für Weiden nützlich.
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Wandraufen: Sparen Platz im Stall und eignen sich gut für Schafe.
3. Sicherheit:
Scharfe Kanten oder hervorstehende Teile sollten unbedingt vermieden werden, da Verletzungsgefahr besteht.
Praktische Tipps für die Nutzung
Um Futterraufen effektiv einzusetzen, sollte der Standort gut gewählt sein. Auf der Weide ist es sinnvoll, die Raufe auf festem, ebenem Untergrund zu platzieren. So verhindern Sie, dass sich um die Raufe herum Matsch bildet, der die Tiere ins Rutschen bringt.
Im Stallbereich sollten Sie darauf achten, dass die Raufe sicher verankert ist. Bewegliche Modelle lassen sich flexibel einsetzen, aber sie müssen dennoch stabil stehen, um Verletzungen zu vermeiden.
Pflege und Wartung
Damit die Futterraufe lange hält, sind regelmäßige Kontrollen wichtig. Überprüfen Sie vor allem die Verbindungsstellen und Streben, um mögliche Gefahren frühzeitig zu erkennen. Bei Modellen aus Metall empfiehlt sich eine jährliche Rostkontrolle und gegebenenfalls eine Nachbehandlung mit Schutzlack.
Auch Holzraufen profitieren von einer Lasur, die das Material vor Witterungseinflüssen schützt. Achten Sie zudem darauf, dass die Raufe regelmäßig gereinigt wird, um Schimmelbildung zu verhindern.
Modelle im Vergleich
Um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, haben wir die gängigsten Varianten gegenübergestellt:
Modell | Tierart | Vorteile | Nachteile |
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Rundraufe | Pferde, Rinder | Rundum-Fresszugang, stabile Bauweise | Platzintensiv |
Heuraufe mit Dach | Pferde, Schafe | Schutz vor Witterung, hygienisch | Höhere Anschaffungskosten |
Wandraufe | Schafe, Ziegen | Platzsparend, einfache Befüllung | Eingeschränkte Nutzung bei großen Tieren |
Erfahrungsbericht von Landwirtin Anna: Unsere beste Futterraufe für Pferde und Rinder
Auf unserem Hof hatten wir lange Probleme mit der Fütterung, erzählt Landwirtin Anna. Die alten Holzraufen waren morsch und unhygienisch, und nach jedem Regen lag das Futter im Matsch. „Ich war es leid, ständig Futter wegwerfen zu müssen“, sagt sie. Deshalb entschied sie sich für eine Rundraufe aus feuerverzinktem Stahl mit Dach – robust, wetterfest und leicht zu reinigen.
„Die Rundbauweise ist perfekt“, berichtet Anna. „Jedes Tier kann stressfrei fressen, und das Dach hält das Heu auch bei starkem Regen trocken.“ Besonders bei den Pferden sei die entspannte Fresssituation eine echte Erleichterung.
Nach einem Jahr Nutzung ist Anna überzeugt: Kein Rost, kaum Futterverschwendung und eine stabile Qualität, die den kräftigen Rindern standhält. „Ich reinige die Raufe regelmäßig mit einer Bürste und einem feuchten Tuch – das klappt super.“
Die Investition hat sich gelohnt – die Tiere sind zufriedener, und die Futterkosten haben sich spürbar reduziert. „Ich würde diese Raufe jederzeit wieder kaufen“, sagt Anna begeistert.
So finden Sie die passende Futterraufe
Die ideale Raufe muss stabil, sicher und leicht zu reinigen sein. Bei großen Tieren wie Pferden und Rindern ist eine robuste Metallkonstruktion häufig die beste Wahl, während Schafe auch mit stabilen Holzmodellen gut zurechtkommen. Überlegen Sie sich vor dem Kauf genau, wo und wie die Raufe genutzt werden soll, um die bestmögliche Lösung zu finden.
Haben Sie Fragen oder möchten Sie mehr über bestimmte Modelle erfahren? Schreiben Sie uns gerne!
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